Das hässlichste Gebäude Deutschlands.
Februar 29, 2008
Der Hl-Lidl-XY-Markt am Teutoburger Platz ist sicherlich ein Aspirant für den Titel. Favorisiert ist aber auch in der Niebuhrstrasse der Neubau, der sich als City-Loft-Living (oder war es Loft-City-Living?) ausgibt und in Wirklichkeit nur billigste Ideenlosigkeit ist – ein Verbrechen, das insofern schwer wiegt, weil man die Chance gehabt hätte, was „Anständiges“ zu bauen. (Zur Info: ich bin kein Architekt, der sich um das Projekt beworben hatte. Auch kein Anwohner, der beleidigt ist, weil sein geliebter Fiffi oder Rex sich dort nicht mehr entleeren darf.) Billigste Ideenlosigkeit, die dennoch wahrscheinlich 2.500 Euro pro qm kostet. Für das so genannte Penthouse mit Sicherheit mehr. Auch ein architektonisches Verbrechen: das neue Motel an/ auf der Kantstrasse, direkt neben dem Theater des Westens. Glas und Klinker, in einer Farbe, die wohl als „pfiffigen Kontrast“ den offensichtlich bewußtlosen Bauherren angedreht wurde. Obwohl, was heißt bewußtlos: jeder Bauherr bekommt die Architekten, die er verdient. Das Problem: wir müssen damit leben. Während die Herren Bauherren sich schon um die nächste Monstrosität kümmern. Nun gut, das sind 3 Titelaspiranten: noch ist nichts entschieden. Vorschläge werden gerne entgegen genommen. Have a nice weekend.